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In eigener Sache: Offener Brief zum Eckpunktepapier der Bundesministerien / Energiewende

In einem offenen Brief hat sich Lothar Schulze, Geschäftsführer der Windwärts Energie GmbH, in der ich als Syndikus tätig bin, an die Minister Peter Altmaier (Umwelt) und Philipp Rösler (Wirtschaft) gewandt. In seiner Reaktion auf deren „Eckpunktepapier zur Strompreissicherung“ fordert er, die Stromsteuer um ein Viertel zu senken. Dies führe zu einer Entlastung der Stromverbraucher um circa 1,59 Milliarden Euro und entspreche fast dem Gesamtbetrag, den das Eckpunktepapier an Einsparung vorsieht. Sein Argument: „Die Senkung der Stromsteuer ist geboten, da sie eingeführt wurde, um die negativen Folgen der fossilen und atomaren Stromerzeugung zu bewältigen. Angesichts eines Anteils der erneuerbaren Energien von fast 25 Prozent an der Stromerzeugung ist es folgerichtig, die Steuer um diese Quote zu senken.“ Die Vorschläge der Minister bezeichnet Lothar Schulze als ein Papier zur Begrenzung der Energiewende. Die Maßnahmen setzten den Vertrauensschutz für Bestandsprojekte außer Kraft, benachteiligten mittelständische Unternehmen und Beteiligungsprojekte und reduzierten die Vergütung von Onshore-Windstrom um mehr als 20 Prozent.

Quelle: http://www.windwaerts.de

Link zum offenen Brief

Übersicht zur Stromsteuer

Link zur Internetseite der Windwärts Energie GmbH

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